| Timmenrode | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Geschichte & Wissenswertes | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Fläche: 6,28 km² Einwohner: 1068 (31.12.2006) Bevölkerungsdichte: 170 Einwohner je km² Partner Stadt: Samtgemeinde Herzlake im Emsland Webpräsens: www.timmenrode.de Bürgermeisterin: Christa Lesemann |
Timmenrode wurde erstmals 1199 urkundlich erwähnt. Der Ort gehörte zum Besitz der Grafen von Blankenburg-Regenstein, die 1599 ausstarben, wodurch Timmenrode in den Besitz des Herzogs von Braunschweig überging. Zwei schwere Großbrände zerstörten den Ort in den Jahren 1567 und 1723 fast vollständig. Bis 1945 gehörte Timmenrode zum braunschweigischen Kreis Blankenburg, 1952 gelangte der Ort an den Kreis Quedlinburg des DDR-Bezirks Halle (Saale). Erst nach der politischen Wende 1989 gelangte Timmenrode an den Landkreis Wernigerode. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geographische Lage & Bilder | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Timmenrode liegt im Nordharz südöstlich der Stadt Blankenburg (Harz), an der Landstraße nach Thale, von der im Ort weitere Verbindungsstraßen nach Wienrode an der Bundesstraße 81 und dem Blankenburger Ortsteil Helsungen abzweigen. Nordwestlich des Ortes erstreckt sich das Naturschutzgebiet und Ausflugsziel Teufelsmauer, dessen Felsgebilde Hamburger Wappen und Kuhstall beliebte Ausflugsziele in der Nähe von Timmenrode sind. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Die Sage von der Teufelsmauer | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| "Vor grauer Zeit kam der Teufel mit dem Herrn überein, Gütertrennung vorzunehmen. Der Harz aber sollte sein Herrschaftsbereich sein. So wetteten sie miteinander, dass er das Gebiet haben dürfe, wenn es ihm gelänge, in einer einzigen Nacht eine Mauer darum zu ziehen, hoch schwer und eisern wie die Bauwerke der Kaiser. Gesagt, getan, das Mauerwerk wuchs in der Dunkelheit. Da ließ der Herr eine Bäuerin aus Timmenrode mit ihrem Hahn im Korb zu Markte gehen und sie über einen kleinen Kiesel stolpern. Da reckte der Hahn im Korb den Hals und begann zu krähen. Der Teufel glaubte, die Nacht sei zu Ende und schleuderte vor Wut den Schlussstein gegen das Bauwerk, so dass nur noch Bruchstücke stehenblieben." | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Blankenburg | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Struktur |
Geschichte & Wissenswertes | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Fläche: 45,23 km² Einwohner: 15.553 (31.12.2006) Bevölkerungsdichte: 344 Einwohner je km² Patner Stadt: Herdecke Webpräsens: www.blankenburg.de Bürgermeister: Frank Schade (CDU) |
Erste Siedlungsspuren finden sich bereits aus der Altsteinzeit. Die erste urkundliche Erwähnung Blankenburgs geht auf das Jahr 1123 zurück. Der Sachsenherzog Lothar von Supplinburg setzte Poppo, einen Neffen des Bischofs Reinhard von Halberstadt, als Grafen auf die Burg, die auf einem blanken Kalkfelsen an der Stelle des jetzigen Schlosses stand. Davon leitet sich auch der Name der Stadt ab. Bei der Einteilung Deutschlands in Besatzungszonen 1945 wurde der Kreis Blankenburg zwar nach der Potsdamer Konferenz und dem Londoner Protokoll der britischen Zone zugeordnet; da der größere Ostteil des Kreises aber nur durch eine Straße und eine Schmalspurbahn mit dem Rest der britischen Zone verbunden war, wurde die Grenzziehung korrigiert und Blankenburg der sowjetischen Zone zugesprochen. Der Kreis gehörte somit später zur DDR und danach zum Land Sachsen-Anhalt. Der Hauptteil des ehemaligen Landes Braunschweig kam zur britischen Zone und damit zu Niedersachsen. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Geographische Lage & Bilder | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Die Stadt Blankenburg ist dicht am Nordrand des Harzes, in etwa 234 m Höhe, gelegen. Blankenburg befindet sich westlich von Quedlinburg, südlich von Halberstadt und östlich von Wernigerode. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Sage vom Regenstein | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Einstmals wurde im Verlies der Burg Regenstein eine der schönsten Jungfrauen des Landes gefangengehalten, weil sie die Liebe des Grafen von Regenstein verschmähte. Mit einem Diamantring kratzte sie einen Spalt in den Fels, welcher baldso groß war, dass sie hindurchkriechen und fliehen konnte. Nach ihrer Flucht kehrte sie mit ihren Angehörigen auf die Burg zurück.Wenigbemerkte Sie aus einem Spalt in einer Felswand dicker Qualm. Als sie hindurch sah, erblickte sie den Grafen im Fegefeuer. Da warf sie ihm aus Mitleid ihren Ring zu, um den Geist des Grafen zur Ruhe kommen zu lassen. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Thale | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Struktur |
Geschichte & Wissenswertes | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Fläche: 38,13 km² Einwohner: 12.438 (31.12.2006) Bevölkerungsdichte: 326 Einwohner je km² Partner Stadt: Seesen Webpräsens: www.thale.de Bürgermeisterin: Thomas Balcerowski (CDU) |
Die Siedlung Thale muss am Anfang des 10. Jahrhunderts entstanden sein. Sie wurde erstmals 936 im Zusammenhang mit dem Kloster Wendhusen erwähnt, das vor 840 als Nonnenkloster gegründet worden war (als eines der ersten Klöster auf sächsischem Boden). Dieses Kloster geriet in der Folgezeit unter die Schutzherrschaft des Stiftes in Quedlinburg. Das Dorf wurde ab 1231 als Dat Dorp to dem Dale bezeichnet (dessen Geschlecht in latinisierter Form, ab 1288 mit der Ortsbezeichnung "de valle", ab 1303 "von Thale" wiedergegeben wurde). Seit dem 19. Jahrhundert blüht der Fremdenverkehr in Verbindung mit dem radonhaltigen Wasser der Hubertusquelle auf, die 1836 erschlossen worden ist. So besuchten verschiedene Literaten wie Johann Wolfgang von Goethe, Heinrich Heine (Harzreise) und Theodor Fontane (Cécile) den Ort und besonders das Bodetal. Außerdem genossen vor allem Berliner Touristen die Thalenser Sommerfrische, dadurch, dass Thale 1862 einen Anschluss an die Eisenbahn aus Wegeleben erhielt; 1909 folgte eine Nebenbahn aus Blankenburg (Harz). 1922 erhielt der Ort das Stadtrecht. Seit 2004 ist die ehemalige Ortschaft Warnstedt Ortsteil von Thale. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Geographische Lage & Bilder | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Thale ist eine Stadt im sachsen-anhaltischen Landkreis Harz und liegt am nordöstlichen Rand des steil abfallenden Harz-Gebirges. Die Stadt ist Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Thale mit den Orten Neinstedt, Westerhausen und Weddersleben. Oberhalb von Thale beginnt das Tal der Bode. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Sage von der R0ßtrappe | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Einst begehrte der Riese Bodo die schöne Königstochter Brunhilde zur Frau. Sie aber wies den Freier und sein ungestümes Werben ab. Als Brunhilde nun eines Tages auf ihrem Roß durch die Wälder ritt und sich an der Natur erfreute, hörte sie plötzlich ein Stampfen, Unterholz brach, und Bodo näherte sich auf seinem Pferd. Er hatte Brunhildes Spur gefunden und verfolgte und bedrängte nun das Mädchen. Kreuz und quer jagte Brunhilde durch den dichten Wald, doch ihr Versuch, den Verfolger abzuschütteln, mißlang.Plötzlich stockte ihr Roß mit jähem Ruck. Vor Brunhildes Augen lag ein gähnender Abgrund. Inzwischen war Bodo in bedrohliche Nähe gekommen. Da gab die schöne Königstochter ihrem Pferd beherzt die Sporen und setzte damit zum Sprung über die tiefe Schlucht an. Der Sprung glückte. Tief grub sich der Huf des Rosses beim Aufschlag in den Felsen ein.Brunhilde war gerettet, einzig ihre goldene Krone fiel während des Sprungs in die Tiefe hinab und versank sogleich in dem reißenden Fluß. Bodos Versuch, ebenfalls die andere Seite zu erreichen, schlug fehl. Er stürtzte mit seiem Pferd in den Abgrund und wurde als Strafe in einen Hund verwandelt. Man sagt, er bewache die Krone Brunhildes für ewige Zeiten auf dem Grunde jenes nach ihm benannten Flusses. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||